Kurkuma- und Ingwerernte

Die Kurkuma- und Ingwerpflanzen haben nicht immer schön ausgesehen. Die Luftfeuchtigkeit im Sommer war wohl eher zu tief und so hatten die Blätter der Pflanzen zum Teil abgestorbene Stellen. Trotzdem sind sie weiter gewachsen, zumindest bis zu Wetterwechsel mit vielen kühlen und nassen Tagen vor ein paar Wochen. Deshalb war es jetzt Zeit nachzusehen, was sich in der Erde verbirgt! Und tatsächlich lässt sich das Resultat beim Ingwer durchaus sehen. In der rechten Hälfte des Bildes oben sieht man die Ingwer Pflanzen und ein ausgegrabenes Exemplar. Obwohl die Pflanzen eher klein geblieben sind haben sie schöne Knollen gebildet. Diese sind zwar etwas kleiner als die, welche man im Supermarkt kaufen kann, dafür sehr frisch und aus Schweizer Produktion! Auch die Kurkumapflanzen haben Knollen gebildet (im Bild links), welche aber noch sehr klein sind. Wir sind aber sehr zufrieden mit dem Resultat und werden es nächstes Jahr wieder versuchen. Im Garten werden wir den schattigsten und feuchtesten Ort auswählen. Zusätzlich werden wir die Pflanzen auch in unserem ungeheizten Tomatengewächshaus ziehen. Dort können sie etwas länger wachsen als im Freiland und die Luftfeuchtigkeit ist etwas höher … und dann können wir nächstes Jahr Schweizer Bio Ingwer und Kurkuma liefern!

Kurkuma, Ingwer und Wasabi mögen die Tropen, aber nicht so sehr die Schweiz!

Kurkuma, Ingwer und Wasabi mögen hohe Luftfeuchtigkeit und stehen gerne im Halbschatten. Deshalb haben wir sie in die schattigsten Beete des Gartens gesetzt, wo sie wenigstens am Morgen Schatten haben. Zudem bevorzugen diese Pflanzen eine hohe Luftfeuchtigkeit, welche im Freiland nicht in unserem Einflussbereich liegt. Bei diesen Pflanzen werden uns gewisse Grenzen aufgezeigt. Während der Kurkuma noch einigermassen wächst (links im Bild), entwickelt sich der Ingwer nur langsam und hat teils braune Blätter (rechts im Bild) … und vom Wasabi ist auf dem Bild nichts mehr zu sehen, weil er bereits abgestorben ist!